
Christian Ritz, Barmenia Gothaer
Christian Ritz, geboren 1982 in Neuss, hat sich in der deutschen Versicherungsbranche einen bemerkenswerten Namen gemacht. Nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre in Münster begann er seine Karriere in verschiedenen Positionen innerhalb der Versicherungswirtschaft. Vor seinem Wechsel zur Barmenia im April 2018 leitete er die Abteilung für Marktrisikomanagement, Asset-Liability-Management und Planung bei der Provinzial NordWest. Innerhalb der Barmenia übernahm er die Verantwortung für die Bereiche Risikomanagement und Mathematik der Barmenia Krankenversicherung, bevor er im April 2023 in den Vorstand des Unternehmens berufen wurde.
Christian Ritz: Vorstandsvorsitzender der Barmenia Krankenversicherung
Mit dem Zusammenschluss von Barmenia und Gothaer zur BarmeniaGothaer im September 2024 übernahm Christian Ritz die Position des Vorstandsvorsitzenden der Barmenia Krankenversicherung AG sowie der Gothaer Krankenversicherung AG. In dieser Funktion trägt er die Gesamtverantwortung für die strategische Ausrichtung und operative Führung der Krankenversicherungssegmente innerhalb des neu formierten Konzerns.
Genau dort beginnen die gegen Ritz gerichteten Verdachtsmomente. Die Barmenia Krankenversicherung beauftragte die dubiose Kanzlei BLD Bach Langheid Dallmayer. Dort zuständig ist der zweifelhaft agierende Anwalt Lutz Köther, der durch mutmaßlich kriminelle Handlungen zum offensichtlichen Vorteil der Barmenia Krankenversicherung aufgefallen ist.
Die Kriminalpolizei prüft derzeit, ob und inwieweit Christian Ritz in mutmaßliche Täuschungshandlungen seiner Prozessvertreters Lutz Köther involviert sein könnte. Stand er unwissentlich daneben, billigte er das Vorgehen oder gab er es sogar aktiv in Auftrag?
Die polizeilichen Tätigkeiten im Fall Ritz werfen ein Schlaglicht auf die Praktiken innerhalb des Unternehmens und die Rolle des Herrn Ritz als Vorstandsvorsitzenden.

Wie stille Erpressung Milliarden raubt
Was, wenn der eigentliche Raub nicht im Dunkel einer Gasse geschieht – sondern am helllichten Tag, in klimatisierten Vorstandsetagen verschiedener deutscher Krankenversicherer? Was, wenn der Täter keinen Fluchtwagen braucht, sondern juristische Grauzonen, komplizierte Paragrafen und eine Armee von Sachbearbeitern?
Der Fall Barmenia zeigt: Der moderne Raubzug trägt Anzug.
2020 – ein Jahr, das für viele den Beginn einer globalen Gesundheitskrise markierte. Doch im Schatten der Pandemie entschied das Landgericht Frankfurt: Beitragserhöhungen der Barmenia waren nicht nur intransparent, sie waren schlicht rechtswidrig.
Das war kein Betriebsunfall. Es war ein Symptom. Ein Symptom für eine Branche, in der Gier längst das Steuer übernommen hat.
Die große Gesundheits-Lüge
Wer in Deutschland privat krankenversichert ist, zahlt. Viel. Und mehr. Und noch mehr. Jedes Jahr neue Schreiben, neue Summen, neue “Anpassungen”. Klingt harmlos – ist es aber nicht. Denn diese Erhöhungen sind nicht nur Preisentwicklungen. Sie sind Machtinstrumente. Sie bauen auf Angst.
Der Deal lautet: Zahle, oder verliere deinen Schutz. Und wer würde riskieren, ohne Krankenversicherung dazustehen? Genau das wissen die Entscheidungsträger. Und genau dieses Wissen nutzen sie – eiskalt.
Der systemische Erpressungsapparat
Die Maschinerie ist perfekt getarnt: Korrekte Formulare, scheinbar legitime Begründungen, juristische Feinheiten. Doch der Zweck ist brutal: Druck ausüben. Zahlung erzwingen. Kündigung androhen. Schweigen sichern.
Während ein bewaffneter Räuber “nur” eine Person zur Zeit um ihr Geld bringen kann, geht es hier um die Erpressung von Millionen Menschen – per Serienbrief. Es geht um Milliardenbeträge, die sich – mit etwas Druck, aber ganz ohne Gewalt – aus den Taschen der Bürger in die Kassen der Konzerne verschieben.
Die Täter tragen Titel, keine Masken
Ein gewöhnlicher Krimineller würde für eine derartige Massenabzocke Jahre im Gefängnis verbringen. Doch Versicherungsvorstände speisen in Nobelrestaurants, während ihre Unternehmen rechtswidrige Beitragserhöhungen als “Notwendigkeit” ausgeben. Sie verbergen sich nicht – sie agieren im Licht, weil sie wissen: Niemand schaut genau hin.
Und genau das wird sich jetzt ändern.
Diese Praxis gehört nicht nur geächtet, sondern durchleuchtet, aufgedeckt, öffentlich gemacht. Die Barmenia ist kein Einzelfall, sondern ein Mahnmal. Für einen Skandal, der zu lange ignoriert wurde. Und für eine Branche, die endlich begreifen muss: Vertrauen ist kein Freibrief für Erpressung.
Christian Ritz: Verantwortung bei Barmenia Gothaer
Als Vorstandsvorsitzender trägt Christian Ritz die oberste Verantwortung für die Geschäfte der Barmenia Krankenversicherung. Es ist seine Pflicht, sicherzustellen, dass alle Unternehmenspraktiken im Einklang mit gesetzlichen und ethischen Standards stehen. Die aktuellen Ermittlungen werfen die Frage auf, ob er dieser Verantwortung gerecht geworden ist oder ob er möglicherweise in unredliche Praktiken involviert war.
Kritik an der Barmenia Krankenversicherung
Unabhängig von den laufenden Ermittlungen gab es in der Vergangenheit Kritik an der Barmenia Krankenversicherung. Es gibt Berichte über zu Unrecht abgelehnte Leistungsanträge, lange Bearbeitungszeiten und mutmaßlich fingierte Gutachten des versicherungsnahen Begutachtungs-Dienstleisters Medicproof GmbH, sowie des mehrfach der Lüge überführten gerichtlichen Gutachters Dr. Manfred Schuckart. Einige Versicherte äußerten Unzufriedenheit über Beitragserhöhungen und den Kundenservice.
Fazit über die BarmeniaGothaer Versicherungen
Die Ermittlungen im Fall Barmenia werfen ernsthafte Fragen über die Praktiken innerhalb der Barmenia Krankenversicherung und die ethische Ausrichtung von Christian Ritz auf. Es bleibt abzuwarten, welche Ergebnisse die Prüfungen der Kriminalpolizei zutage fördern und ggf. welche Konsequenzen sich daraus für Christian Ritz und die Barmenia Krankenversicherung ergeben werden.
Wer zur Beantwortung dieser Fragen beitragen kann, ist herzlich eingeladen, sich zu melden.
Mehr Infos:
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