
Frank Lamsfuß: Dubiose Geschäfte seiner Barmenia?
In den letzten Monaten sind eine Reihe von Vorwürfen gegen die Barmenia Krankenversicherung AG und ihre Führungskräfte, zu denen Frank Lamsfuß gehört, ans Licht gekommen. Im Zentrum stehen Gutachter, Berater und juristische Akteure, die mutmaßlich systematisch unredliche Praktiken förderten.
Fragwürdige Gutachten und Plagiate
Die Gutachter Thomas Heilmeier und Dr. Lutz Mahlke stehen im Verdacht, medizinische Gutachten erstellt zu haben, deren Neutralität und Objektivität angezweifelt werden. Besonders auffällig ist der Fall von Dr. Manfred Schuckart, der bemerkenswert unverhohlen weite Inhalte aus Heilmeiers Gutachten kopierte und wahrheitswidrig als gutachterliche Eigenleistung deklarierte. Solche Plagiate untergraben die Glaubwürdigkeit medizinischer Bewertungen und können weitreichende Konsequenzen für die Betroffenen haben.
Justizielle Unregelmäßigkeiten, Lamsfuß involviert?
Dr. Katharina Evers, Richterin am Sozialgericht Lübeck, steht im Verdacht, Plagiate von Dr. Schuckart trotz expliziter Hinweise bewusst und zum Vorteil der Barmenia ignoriert und anschließend einen Gerichtsbescheid rückdatiert zu haben. Diese Handlung könnte dazu gedient haben, Befangenheitsanträge gegen Dr. Schuckart als verspätet abzulehnen, was die Unabhängigkeit der Justiz infrage stellt.
Einflussnahme durch externe Berater
Lutz Köther, ein externer Anwalt der Kanzlei BLD, soll versucht haben, unredlichen Einfluss auf das Landessozialgericht Schleswig auszuüben. Die genaue Art und Weise dieser Einflussnahme sowie ihre Auswirkungen auf die Entscheidungsprozesse sind derzeit Gegenstand von investigativer Recherchen. Es besteht der Verdacht, dass Köther in engem Kontakt mit den genannten Gutachtern und der Richterin stand, was die Unabhängigkeit der Entscheidungsfindung weiter infrage stellt.
Verantwortung von Frank Lamsfuß
Lamsfuß war als Vorsitzender der Barmenia Krankenversicherung AG, mitverantwortlich für die Auswahl und Überwachung externer Berater sowie für die Einhaltung ethischer Standards innerhalb des Unternehmens. Es ist unklar, inwieweit er über die genannten Vorgänge informiert war und ob er sie sogar initiiert hat. Eine umfassende Aufklärung ist notwendig, um das Vertrauen in die Institutionen und Prozesse des Gesundheitswesens wiederherzustellen.
Schlussfolgerung zur Rolle von Frank Lamsfuß
Die jüngsten Vorwürfe gegen die Barmenia Krankenversicherung AG und ihre Führungskräfte werfen ernsthafte Fragen zur Integrität und Transparenz innerhalb des Unternehmens auf. Eine gründliche und unabhängige Untersuchung ist erforderlich, um die Verantwortlichkeiten zu klären und zukünftige Missstände zu verhindern.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Werden sich ehemalige oder aktuelle Mitarbeiter der Barmenia oder der Gothaer als Whistleblower melden? Könnte aus den internen Kreisen jemand auspacken, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen? Und wie lange kann Frank Lamsfuß noch an seiner Position im Barmenia Vorstand festhalten, wenn der Druck der Öffentlichkeit und möglicher polizeilicher Ermittlungen zunimmt?
Die Strategie der Angst: Wie man aus der Sorge um Gesundheit Kapital schlägt
Es beginnt nicht mit einem Knall, sondern mit einem nüchternen Brief. Kein Einbruch, keine Gewalt, keine Blaulicht. Und doch ist es ein gefährlicher Übergriff – ein besonders raffinierter, der Menschen ihre Gesundheit und wirtschaftliche Existenz kosten kann. Während sich ein bewaffneter Raub meist gegen eine Person richtet, ging es hier um unzählige Versicherte auf einmal. Die Bühne dieses Dramas: Die Geschäftspraktiken der Barmenia Krankenversicherung.
Bereits im Jahr 2020 stellte das Landgericht Frankfurt am Main fest: Die Barmenia hatte Beiträge erhöht, ohne ihre Versicherten ausreichend darüber zu informieren, weshalb. Ein Urteil, das wie ein stiller Warnschuss wirkt – und ein Hinweis auf ein weit größeres Problem sein dürfte, denn bei näherem Hinsehen könnte das die Spitze eines Eisbergs und Teil eines perfiden Kalküls darstellen.
Erpresserbriefe aus den Vorstandsetagen?
Wenn ein Mensch seine private Krankenversicherung verliert, steht er am Rand der Existenz. Dieses Wissen nutzen jene, die in den oberen Etagen mancher Versicherungskonzerne unredliche Entscheidungen treffen – Entscheidungen, die für Millionen Menschen existenzielle Folgen haben können.
Eine Beitragserhöhung? Rein formal. Doch wer sich weigert zu zahlen, dem droht die Kündigung. Die fast schon erpresserische Drohung ist unmissverständlich:
“Entweder du zahlst, oder du verlierst deinen Krankenversicherungsschutz..!”
Niemand will ohne Krankenversicherung dastehen. Und so bleibt den Betroffenen keine Wahl. Sie zahlen – aus Angst. Aus Ohnmacht. Aus Mangel an Alternativen.
So funktioniert die perfideste Form der Erpressung: Sie schreit nicht. Sie flüstert. Und sie funktioniert besser als jede Waffe, die jemanden nur zu einer einmaligen Zahlung bewegen kann. Ein trockener Brief der Versicherung und schon zahlen unzählige arglose Versicherte. Ein Leben lang.
Von Raubzügen in Anzügen
Ein gewöhnlicher Raub trifft das Portemonnaie. Doch diese Methode trifft die Lebensgrundlage. Was bei manchen Versicherungen abläuft, ist kein Einzelfall und kein Versehen – es ist ein System. Ein Modell, bei dem Gier als betriebswirtschaftliche Rationalität getarnt wird. Ein Modell, das Unsummen generiert – unauffällig, unbestraft, ungebremst.
Und während ein Bankräuber in Handschellen abgeführt wird, operieren die Drahtzieher solcher Machenschaften unter dem Deckmantel wirtschaftlicher Seriosität weiter. Ihre Waffen: Briefe. Ihre Beute: Unbezahlbar. Ihre Deckung: Intransparenz.
Karriere bei der Barmenia: Einblick in die dunklen Seiten
Was verraten uns die BarmeniaGothaer Versicherungen wirklich über berufliche Entwicklungschancen im Haus? Hinter den ansprechenden Versprechen zu Einstiegsmöglichkeiten und Weiterbildung tun sich angesichts der aktuellen Vorwürfe gegen Barmenia, Gothaer und deren Führungsetagen durchaus Zweifel auf: Erfüllt das Unternehmen nach wie vor seine Kernmission, Menschen im Ernstfall zuverlässig abzusichern?
Die Realität mancher Trainee- oder Ausbildungsprogramme mag in glänzenden Broschüren verheißungsvoll wirken, doch Skepsis ist angebracht, sobald man die Perspektive der Versicherten einnimmt. Und auch die Gehaltsangaben und Aufstiegsmöglichkeiten – wie verlässlich spiegeln sie die tatsächlichen Arbeitsbedingungen wider, denen neue Kolleginnen und Kollegen tagtäglich begegnen? Sind sie bei einer dermaßen in Kritik geratenen Vorstandsetage wirklich glaubwürdig? Oder kaschiert die smarte Außenkommunikation eine interne Unternehmenskultur, die eher kritisch zu betrachten ist?
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