Oliver Schoeller: dubiose Abzocke in seinem Einflussbereich?

Oliver Schoeller
Oliver Schoeller

Oliver Schoeller bei BarmeniaGothaer, involviert in mutmaßlichen Betrug oder ein seriöser Geschäftsmann?

Es drängt sich die berechtigte Frage auf, ob und falls ja, inwieweit Oliver Schoeller als Vorsitzender der Barmenia Krankenversicherung, in mutmaßliche betrügerische Handlungen eines Anwalts der Kanzlei BLD zum Nachteil eines Pflichtversicherten der Barmenia Krankenversicherung involviert ist. Es geht um die vermutete Bestechung einer Richterin und eines Gutachters, um mutmaßlich betrügerische Handlungen der von Barmenia beauftragten dubiosen Rechtsanwaltskanzlei BLD, um Akten die offenbar am Sozialgericht vorbeigeschmuggelt worden, um sie einem gerichtlichen Gutachter direkt zukommen zu lassen, um einen zum Nachteil eines Versicherten dem Anschein nach zurückdatierten Gerichtsbescheid und um einen Sumpf weiterer unredlicher Handlungen.

Oliver Schoeller im Kreuzfeuer

Es wäre weltfremd anzunehmen, dass die von der Barmenia beauftragte Kanzlei BLD – Bach Langheid Dallmayr, eigenmächtig die ihr vorgeworfene Vielzahl mutmaßlich rechtswidriger Maßnahmen zum Vorteil Schoellers Barmenia Krankenversicherung ergreifen würde, ohne dass dies zuvor von den zuständigen Entscheidungsträgern genehmigt, beauftrag oder wissentlich geduldet wurde.

Die Vorstellung, Anwaltskanzlei BLD handele über einen längeren Zeitraum völlig ohne Wissen, Kontrolle oder Billigung des eigenen Auftraggebers Barmenia – noch dazu zum vermutlich alleinigen wirtschaftlichen Vorteil der Barmenia Krankenversicherung – entbehrt jeder Plausibilität.

Gerade bei einem milliardenschweren Versicherungskonzern wie der Barmenia Krankenversicherung, der sich regelmäßig der Dienste der Kanzlei BLD bedient, liegt die Organisationsherrschaft und damit die Gesamtverantwortung letztlich immer beim Vorstand. Und dort sitzt u.a. Oliver Schoeller, in dessen Fall die Kriminalpolizei prüft, ob weitere Schritte einzuleiten sind.

Während in der Öffentlichkeit das Bild des smarten Versicherungsvorstandes gepflegt wird, ist es die Kriminalpolizei, die im Hintergrund die tatsächliche Rolle von Oliver Schoeller beleuchtet.

Oliver Schoeller BarmeniaGothaer
Archivbild ohne direkten Bezug zu Oliver Schoeller

Schoeller in der Verantwortung

Es ist ein fundamentaler Grundsatz der Corporate Governance, dass der Vorstand nicht nur für strategische Entscheidungen verantwortlich ist, sondern auch für die Auswahl und Überwachung der beauftragten Dienstleister. Eine systematische Überprüfung der von BLD im Namen der Barmenia Krankenversicherung vorgenommenen Maßnahmen fällt damit unweigerlich in Oliver Schoellers Verantwortungsbereich.

Wenn also – wie zahlreiche Indizien nahelegen – wiederholt fragwürdige juristische Taktiken, mutmaßlich strafbare Handlungen und ethisch bedenkliche Vorgehensweisen zum Vorteil der Barmenia angewandt wurden, drängt sich zwingend die Frage auf:

Hat der Vorstandsvorsitzende Oliver Schoeller aktiv Anweisungen für dieses vermutete Vorgehen gegeben, hat er es billigend in Kauf genommen, hat er aktiv weggesehen oder will er von alledem nichts gewusst haben – oder ging etwa doch alles mit rechten Dingen zu?
Barmenia-Kritik.de

Nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Polizei dürfte sich exakt diese Frage stellen. Vielleicht hat er auch nichts mit alledem zu tun, doch die Anzeige gegen Schoeller und die diesbezügliche Tätigkeit der Polizei werfen ein grelles Licht auf vermutete Strukturen organisierter Verantwortungslosigkeit innerhalb des Barmenia-Gothaer Konzerns. Denn der Vorstandsvorsitzende bleibt als Entscheidungsträger für die Handlungen seines Konzerns und seiner Dienstleister moralisch verantwortlich.

Fragwürdige Beitragserhöhungen und mangelnde Transparenz

Ein weiterer Aspekt, der im Zusammenhang mit den aktuellen Fragen in Bezug auf die Barmenia Krankenversicherung beleuchtet werden muss, ist die Praxis der Beitragserhöhungen innerhalb der Barmenia Krankenversicherung. Bereits im Jahr 2020 wurde die Barmenia vom Landgericht Frankfurt am Main verurteilt, Beiträge an einen Versicherungsnehmer zurückzuzahlen, da die Gründe für die Beitragserhöhungen nicht ausreichend kommuniziert wurden. Dieses Urteil wirft generelle Fragen zur Redlichkeit der Unternehmenspraktiken auf und könnte im Kontext der aktuellen Ermittlungen von Bedeutung sein.

Milliarden durch Erpressung?

Unzulässige Beitragserhöhungen – das klingt zunächst nach einer Lappalie. Doch der Eindruck täuscht. In der Gesamtschau offenbart sich ein System, in dem Vorstände verschiedenster unredlicher Krankenversicherungen durch rechtswidrige “Beitragsanpassungen” Millionen Versicherte zu Zahlungen “zwingen“, da die Forderung nach höheren Beiträgen schnell mit der Drohung der Kündigung der privaten Krankenversicherung verbunden wird. Niemand will ohne Krankenversicherung dastehen. Mit dem so aufgebauten existenziellen Druck lassen sich Milliarden erbeuten. Während ein gewöhnlicher Raubüberfall selten mehr als eine Person betrifft, gelingt es dubiosen Versicherungsvorständen im Schutz bürokratischer Intransparenz, Millionen Menschen auf einmal zu erpressen und schließlich finanziell auszunehmen.


Notwendigkeit einer umfassenden Prüfung im Fall BarmeniaGothaer

Die aktuellen Entwicklungen um Oliver Schoeller und die BarmeniaGothaer Versicherungen unterstreichen die Dringlichkeit einer umfassenden Prüfung der Praktiken innerhalb des BarmeniaGothaer Konzerns. Es ist essenziell, dass sowohl interne als auch externe Prozesse transparent gestaltet werden, um das Vertrauen der Versicherten zurückzugewinnen und sicherzustellen, dass ethische Standards eingehalten werden.

Ein Vorstand der, sei es durch Untätigkeit, mangelnde Kontrolle, direkte Beauftragung oder bewusste Duldung, dubiose externe Dienstleister direkt oder indirekt zu mutmaßlich rechtswidrigem Handeln ermutigt, steht juristisch und moralisch längst im Zentrum des Verdachts.

Solange die Polizei die erhobenen Tatvorwürfe prüft und die strafrechtliche Frage im Raum steht, bleibt der Name Oliver Schoeller untrennbar mit dem Fall verbunden. Eine vollständige Entlastung erscheint unter diesen Umständen schwer vorstellbar – zu deutlich sind die gegen die von der Barmenia mandatierte Kanzlei BLD gerichteten Verdachtsmomente, zu eindeutig das vermutete Motiv auf Seiten der Barmenia Krankenversicherung.

Eines ist klar: Ein Versicherungsvorsitzender, der – wenn auch indirekt – mit mutmaßlichem Versicherungsbetrug von oben in Verbindung stehen könnte, hat seinen moralischen Führungsanspruch längst verloren.

In Anbetracht der zahlreichen Hinweise drängt sich die Frage auf, ob der Name Oliver Schoeller lediglich zufällig in einzelne von BLD initiierte Vorfälle hineingezogen wurde – oder ob sein Name im Zusammenhang mit einem systematischen Vorgehen steht, das gezielt darauf ausgerichtet ist, Pflichtversicherte zu schädigen. Angesichts der Komplexität und des Umfangs der mutmaßlichen Vorgänge erscheint es wenig plausibel, hier von einem bedauerlichen Einzelfall auszugehen. Vielmehr liegt der Verdacht nahe, dass es sich um ein strukturelles Problem handeln könnte – und Oliver Schoeller vielleicht Teil eines Systems ist, das strategisch auf Kosten der Versicherten agiert.

Wer mit sachdienlichen Hinweisen helfen kann, möge sich bitte melden.






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