Unseriöse Anspruchsverweigerung innerhalb des BarmeniaGothaer Konzerns?
Es ist eine Konstante, deren Präzision beunruhigt: Über verschiedenste Versicherungsanbieter hinweg offenbart sich ein strukturelles Muster, das sich in frappierender Wiederkehr manifestiert. Im Zentrum dieses Mechanismus stehen Gutachten, deren inhaltliche Ausrichtung weniger der unvoreingenommenen Tatsachenerhebung verpflichtet scheint als vielmehr einer vorbestellten Ergebnislage. Ergänzt wird dieses Arrangement durch Sachverständige, deren ökonomische Verflechtungen eine kritische Unabhängigkeit kaum glaubhaft erscheinen lassen. Manche richterliche Entscheidung fügt sich nahtlos ein in dieses Mosaik, ihre Entscheidungen werfen in bestimmten Konstellationen berechtigte Fragen hinsichtlich einer allzu engen Symbiose mit den Interessen der Versicherungswirtschaft auf, Beispiel: Dr. Evers, Richterin am Sozialgericht in Lübeck.
Die Rolle von BLD und Medicproof in der Leistungsabwehr der Barmenia
Betrachtet man die involvierten Akteure, ergibt sich das Bild eines organisierten Gefüges, das fast den Anschein eines kartellartigen Netzwerks erwecken könnte: Versicherer wie die Barmenia, flankiert von der Medicproof GmbH – einer Tochtergesellschaft des PKV-Verbandes, deren Rolle in manchen Kreisen auch als mutmaßlicher “Anspruchsverweigerungs-Dienstleister” interpretiert wird – sowie der notorisch in Verruf geratenen Kanzlei BLD Bach Langheid Dallmayr, deren Geschäftsmodell auf dubiosen Methoden zur Anspruchsabwehr zu fußen scheint.
Es wäre naiv anzunehmen, die Architektur dieser Konstellation sei bloßer Zufall. Vielmehr offenbart sich ein mutmaßlich systemimmanentes Kalkül: Das Ziel ist vermutlich nicht mehr die gerechte Leistungsprüfung, sondern deren gezielte Verhinderung unter dem Deckmantel formaler Korrektheit. Die Komplexität des Apparats dient wohl primär der Einschüchterung – eine semantische und juristische Verschleierungsstrategie, die dem Versicherungsnehmer vermutlich suggerieren soll, sein Anspruch sei von vornherein unbegründet.
Rhetorische Winkelzüge mit Bezug zum Barmenia Gothaer Konzern
Bemerkenswert ist dabei, wie wenig Vertrauen diese Akteure in die Substanz ihrer eigenen Argumente zu haben scheinen. Wären ihre Positionen tragfähig, bedürfte es keiner Vielzahl an verschleiernden Gutachten, rhetorischen Taschenspielertricks und administrativen Hürden. Dass all dies dennoch eingesetzt wird, spricht für sich: Die Stärke der Position wird nicht durch Argumente gestützt, sondern durch deren systematische Vernebelung. Wer an dieser Fassade auch nur kratzt, sieht rasch, wie brüchig sie ist – ein Kartenhaus, das einzig durch die Angst seiner Erbauer vor kritischer Prüfung zusammengehalten wird.
Versicherungsnehmer: vereinigt und wehrt euch!
Sozialverbände wie SoVD oder VDK, sowie der Bund der Versicherten, etc. helfen mit Beratung durch spezialisierte Anwälte. Die jährlichen Beiträge liegen jeweils im Bereich von ca. 60 Euro und dürften gut investiert sein.
Vor dem Hintergrund dubioser Begutachtungsstrategien mit mutmaßlichem Ziel der Versichertenabzocke durch Medicproof und BLD, ist jedem Versicherungsnehmer zu raten, sich nicht durch möglicherweise fingierte Gutachten und plausibel wirkende Gründe zur Leistungsverweigerung einschüchtern zu lassen, sondern sich konsequent zur Wehr zu setzen. Im sozialrechtlichen Bereich – insbesondere bei Verfahren zur Feststellung eines Pflegegrades – bedarf es keines Anwalts; der Rechtsweg steht offen. In zivilrechtlichen Verfahren wiederum bietet die Prozesskostenhilfe einen elementaren Schutz, auch für Erwerbstätige.
Zentral bleibt indes eine präventive Maßnahme: der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, möglichst weit im Vorfeld eines eventuellen Leistungsfalles. Dies ist kein bloßer Ratschlag, sondern eine absolute Notwendigkeit. Wer sich den Praktiken einer Branche wie derjenigen innerhalb des Barmenia Gothaer Konzerns ungeschützt ausliefert, akzeptiert ein strukturelles Machtgefälle zu seinen Ungunsten.
Die Kosten sind marginal, der Schutz erheblich. Vergleichsportale bieten eine unkomplizierte Möglichkeit der Absicherung, der zeitliche Aufwand für den Abschluss einer Rechtsschutzversicherung beträgt kaum zehn Minuten. Doch dieser eine Schritt entscheidet, ob Sie einem organisiert agierenden System struktureller Anspruchsverweigerung wehrlos gegenüberstehen – oder ihm auf Augenhöhe begegnen.
Fazit: Gothaer und Barmenia
Die beschriebenen Praktiken von Versicherern wie der Barmenia werfen ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit eines kritischen und informierten Umgangs mit Versicherungsunternehmen. Versicherungsnehmer sollten sich ihrer Rechte bewusst sein und entsprechende Vorkehrungen treffen, um im Ernstfall nicht schutzlos gegenüber strukturellen Anspruchsverweigerungen zu stehen. Wie steht es um die Gothaer Versicherungen? Seit Barmenia und Gothaer eng zusammen arbeiten, dürfte es naheliegend sein, dass auch die Gothaer Versicherungen sehr ähnliche Methoden nutzen. Jedenfalls kooperiert auch die Gothaer von Oliver Schoeller mit den fragwürdigen Dienstleistern Medicproof und BLD.